Die Bedeutung von Rescued by Rover für den britischen Film sei vergleichbar mit der von Porters Der große Eisenbahnraub für den amerikanischen Film.
Einer der eifrigsten Produzenten solcher Filme mit tierischen Hauptdarstellern war die Hepworth Manufacturing Company, die den Erfolg von Rescued by Rover wiederholen wollte.
Damit nahm Rescued by Rover nach Ansicht des Anglisten Jörg Helbig die Entwicklung des späteren populären Erzählkinos vorweg.
Mit der Parallelmontage perfektionierte Griffith zudem ein erzählerisches Mittel, das der Filmwissenschaftler Charles Barr bei Rescued by Rover noch vermisst.
Neben genretypischen Motiven des Kidnapping-Films entspricht Rescued by Rover über weite Teile der Handlung den Konventionen des Chase-Films.
Trotz Hepworths Bemühungen zur Professionalisierung der Filmproduktion entstand mit Rescued by Rover eine „besondere Familienangelegenheit“.
Vor allem Lewin Fitzhamon, der Regisseur von Rescued by Rover, drehte zahlreiche Filme nach dem vorgegebenen Schema.
