In einigen anderen Sprachen (zum Beispiel vielen slawischen und baltischen Sprachen) hat sich das indogermanische Akzentsystem im Prinzip erhalten.
Das Urindogermanische hat vermutlich, wie alle Sprachen, Wörter aus anderen Sprachen übernommen.
Ein typisches indogermanisches Wort war aus Wurzel, Suffix und Endung aufgebaut; Wurzel und Suffix gemeinsam heißen Stamm.
Die weiteren Formen wurden, wie in vielen anderen Folgesprachen auch, durch periphrastische Bildungen (Hilfsverbkonstruktionen) ersetzt.
Man nimmt an, dass sich in der Ursprache diese wie im Sanskrit nicht direkt auf die Substantive, sondern auf separate Demonstrativpronomina im Hauptsatz bezogen.
Syntaktische Beziehungen zwischen Substantiven, Adjektiven, Pronomina und Verben wurden durch Kongruenz der Flexionsformen hergestellt.
Numerus und Person entsprechen dem, was aus modernen indogermanischen Sprachen bekannt ist, wobei natürlich der Numerus des Dual dazu kommt.
(Natürlich hatten nur flektierbare Wörter wie zum Beispiel Substantive, Verben, Adjektive eine Endung.)
