Um 1440 wurde das Turmmassiv um ein Stockwerk erhöht, 1454 wurden die Gewölbe vollendet und die Kirche damit nach oben geschlossen.
Der Altar stammt aus einer Rostocker Werkstatt und wurde im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts geschnitzt.
Die Fenster über der Kapelle wurden 1896 von August Friedrich Mann gestiftet und zeigen Bildnisse mehrerer Familienmitglieder.
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die ältere Hallenkirche abgebrochen, nachdem die neuen Außenwände fertiggestellt waren.
In nachreformatorischer Zeit wurde der Innenraum von St. Marien dem protestantischen Ritus angepasst.
Dieses Geläute aus vier mittelalterlichen und einer neuen Glocke wurde im Mai 2011 geweiht und in Dienst genommen.
In der nordöstlichen Kapelle des Chorumgangs standen bis 2009 die beiden ältesten Glocken der Marienkirche, die beide gesprungen waren.
Zu dieser Zeit wurden auch die mächtigen verstärkten Vierungspfeiler errichtet, die in größerem Abstand zueinander stehen als die Pfeiler der übrigen Joche.
