Wolf

Der Wolf ("Canis lupus") ist ein Beutegreifer und gehört zur Familie der Hunde (Canidae) aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Wölfe leben in der Regel in Familienverbänden, umgangssprachlich auch Rudel genannt. Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war seit dem späten Pleistozän, somit etwa einhunderttausend Jahre lang, in mehreren Unterarten in ganz Europa, weiten Teilen Asiens einschließlich der Arabischen Halbinsel sowie Japan und Nordamerika verbreitet.
Wölfe wurden im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast sowie in Japan vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise. In Deutschland konnte im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen werden, seitdem steigt die Anzahl der Wölfe und Wolfsrudel auch in Deutschland sowie in anderen Teilen Mittel- und Nordeuropas wieder an.
Wölfe haben schon frühzeitig Eingang in die Mythen und Märchen vieler Völker gefunden, sie zählen daher zu den bekanntesten Raubtieren. Sie sind zudem die Stammform aller Haushunde und Dingo, die durch die Domestizierung freilebender Wölfe entstanden sind.
Grundsätzlich ähnelt der Wolf einem großen Haushund, wobei der Rumpf im Vergleich zu ähnlich gebauten Haushunden länger und der Brustkorb höher, aber schmaler ist. Sie sind vergleichsweise schlank mit langen Beinen. Der Kopf ist relativ groß mit breiter Stirn, langem Fang und eher kurzen aufrecht getragenen innen dicht behaarten Stehohren, die nach vorn weisen. Die Augen setzen schräg an und weisen ebenfalls nach vorn. Der buschige Schwanz (fachsprachlich auch als "Rute" bezeichnet) hat etwa ein Drittel der Kopf-Rumpf-Länge.
Der Wolf ist die größte Art der Hunde. Die Körpergrößen und Gewichte des Wolfes sind aufgrund seines ausgedehnten Verbreitungsgebietes sehr unterschiedlich und folgen teilweise der Bergmannschen Regel. Sie erreichen in der Regel eine Kopf-Rumpf-Länge von 1,0 bis 1,6 Metern mit einem Schwanz von 33 bis 55 Zentimetern Länge und einem Gewicht von 28 bis 40 Kilogramm. Die Hinterfußlänge beträgt 20 bis 25 Zentimeter, die Ohrlänge 9 bis 12 Zentimeter. Die größten Wölfe in den Waldzonen Lettlands, Weißrusslands, Alaskas und Kanadas erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 160 cm, der Schwanz ist zusätzlich bis zu 52 cm lang. Die Schulterhöhe beträgt etwa 80 cm. Diese Wölfe können bis zu 80 kg wiegen. Die kleinsten Wölfe leben im Vorderen Orient und auf der Arabischen Halbinsel; ihre Körperlänge beträgt etwa 80 cm bei einem Gewicht von rund 20 kg und einer Schwanzlänge von etwa 29 cm. Die Weibchen sind um 2 bis 12 % kleiner als die Rüden und 20 bis 25 % leichter. Mitteleuropäische Wölfe liegen zwischen diesen Extremen. Männliche polnische Wölfe aus dem Białowieża-Urwald hatten eine Kopf-Rumpf-Länge von im Mittel 119 cm und eine Schulterhöhe von 70 bis 90 cm, Weibchen aus demselben Gebiet eine mittlere Kopf-Rumpf-Länge von 111 cm (Extreme 97 bis 124 cm) und eine Schulterhöhe von 60 bis 80 cm. Männchen aus dem Südosten Polens wogen 35 bis 67 kg, Weibchen 27 bis 50 kg. 
Die Färbung ist sehr variabel, es gibt weiße, cremefarbene, gelbliche, rötliche, braune, graue und schwarze Wölfe. In den gemäßigten Zonen Europas und Asiens überwiegen grau-gelbe oder braungraue Wölfe, die nördlichen Populationen zeigen größere Anteile schwarzer und weißer Tiere. Meist überwiegen dunkle Haare auf dem Rücken und dem Schwanz. Bauch, Beine und Schnauze sind meist deutlich heller gefärbt. Nach genetischen Untersuchungen beruht die schwarze Fellfarbe bei Grauwölfen auf einer Mutation, die zuerst unter Haushunden auftrat und später in die Wolfspopulation eindrang.
Der Schädel des Wolfes ist langgezogen, er hat eine Gesamtlänge von etwa 21 bis 25 Zentimeter und ist damit länger als der Schädel jeder anderen Art der Hunde. Die Augen sitzen in einem Winkel von 40 bis 45° im Schädel, beim Haushund beträgt dieser Augenwinkel mehr als 50 bis 60°. Das Nasenbein ist über die gesamte Länge leicht eingedellt. Der Wolf besitzt wie alle Hunde drei Schneidezähne (Incisivi), einen Eckzahn (Caninus), vier Vorbackenzähne (Praemolares) und zwei Backenzähne (Molares) in einer Oberkieferhälfte. Er hat drei Schneidezähne, einen Eckzahn, vier Vorbackenzähne aber drei Backenzähne in einer Unterkieferhälfte. Insgesamt besitzen die Tiere somit 42 Zähne. Der Prämolar P4 hat eine Länge von mehr als 20 Millimetern, das ist der Reißzahn. Der Molar M2 hat eine Gesamtfläche von mehr als 100 mm, die ansonsten von keiner Hundeart erreicht wird.
Wie alle Hunde besitzt auch der Wolf einen Penisknochen (Baculum). Dieser ist spitz zulaufend und besitzt eine durchgehende Kerbe.
Haushunde sind domestizierte Formen des Wolfes und gehören daher ebenso wie der Dingo der gleichen Art ("Canis lupus") an. Anhand einiger charakteristischer Merkmale ist die Unterscheidung von Wölfen und Haushunden meistens möglich, wobei das Ausmaß der Unterschiede je nach Hunderasse stark variieren kann. In einigen Fällen ist es allerdings nur mit einer DNA-Analyse zweifelsfrei festzustellen, ob ein Individuum ein reiner Wolf oder eindeutig ein Haushund ist, oder eine Mischform mit Vorfahren von beiden Seiten. 
Wölfe tragen ihre Rute meist waagerecht oder etwas gesenkt, Hunde hingegen häufig nach oben oder eingerollt. Ebenso wie bei den Hunden tragen in der sozialen Rangordnung dominante Individuen die Rute bei dominantem Ausdrucksverhalten erhoben. 
Wölfe haben eine Violdrüse an der Oberseite der Rute, die bei vielen Hunden fehlt oder verkümmert auftritt, bei anderen aber ein weites Drüsenfeld bildet. Insbesondere am Schädel lassen sich zahlreiche Unterschiede zwischen Wolf und Hund feststellen; dies betrifft unter anderem die Form der Augenhöhle, die Ansatzstellen der Ohrmuschel, des Praesphenoid, des Basis vomerus, der Fissura petrobasialis sowie die Form des Unterkiefers und die Anordnung der Schneidezähne im Unterkiefer.
Weibliche Wölfe werden nur einmal im Jahr fruchtbar, sie sind monoöstrisch, Haushunde bis zu zweimal, sie sind diöstrisch. Männliche Wölfe sind nur zur Zeit der Brunft paarungsbereit, und nur zu dieser Zeit produzieren sie fortpflanzungsfähige Spermien. Männliche Haushunde sind im Prinzip jederzeit paarungsbereit und -fähig. 
Da die Pfotenabdrücke mit fünfteiligen Ballen ähnlich und anhand der Größe nicht zweifelsfrei unterscheidbar sind, werden Fährten anhand ihres Verlaufs zugeordnet. Wölfe setzen im Schnee ihre Hinterpfoten in die Abdrücke der Vorderpfoten – sie "schnüren" –, im Rudel laufen sie oft hintereinander und setzen ihre Pfoten in die Abdrücke des Vorderwolfes. Daher entsteht oft der Eindruck, dass man der Spur eines einzelnen Wolfes folgt, bis sich die Fährte plötzlich in mehrere Individualfährten aufteilt. Der Verlauf einer Wolfsfährte ist zudem oftmals über hunderte Meter geradlinig und zielorientiert, während für Hunde das Umherlaufen und Abweichen typisch ist.
Der Wolf war bis zur Entwicklung von Land- und Weidewirtschaft das verbreitetste Raubtier der Erde. Er war in ganz Europa und Asien bis nach Nordafrika sowie in Nordamerika beheimatet. In weiten Teilen dieses einst riesigen Verbreitungsgebietes, besonders im westlichen Europa und in Nordamerika, wurde die Art durch menschliche Verfolgung ausgerottet. In Osteuropa, auf dem Balkan, in Kanada, Sibirien, der Mongolei und zu einem geringeren Grade dem Iran gibt es noch größere zusammenhängende Populationen. Ansonsten ist der Wolf heute nur in isolierten Beständen (manche umfassen weniger als 100 Tiere) anzutreffen.
Wölfe bewohnen eine Vielzahl von Habitaten. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit lässt sie in der arktischen Tundra ebenso leben wie in den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens. Die meisten Wölfe bewohnen Grasland und Wälder. Dass sie vor allem als Waldtiere bekannt wurden, liegt daran, dass der Mensch sie in großen Teilen des Verbreitungsgebietes frühzeitig aus offeneren Landschaften vertrieben hat.
Obwohl man auch einzelne Wölfe in der Wildnis antrifft, ist die normale Sozialordnung des Wolfes das Rudel. Das Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und dessen Nachkommen, es handelt sich also um eine Familie. Wölfe werden erst mit zwei Jahren geschlechtsreif (Haushunde schon mit 7 bis 11 Monaten) und verbleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern. Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen. Unter normalen Bedingungen besteht ein Rudel im Herbst also aus dem Elternpaar, dem Nachwuchs aus dem Vorjahr und dem Nachwuchs aus demselben Jahr. Mit Erreichen der Geschlechtsreife wandern die Jungwölfe in der Regel aus dem elterlichen Territorium ab und suchen sich ein freies Revier, wo sie mit einem auf der Wanderung getroffenen und ebenso ausgewanderten Jungwolf als Partner eine eigene Familie gründen. Die Elterntiere sind grundsätzlich dominant gegenüber ihrem Nachwuchs, Kämpfe um die Rangordnung gibt es daher nicht. Eine Paarung verwandter Tiere findet üblicherweise auch dann nicht statt, wenn keine anderen Sexualpartner zur Verfügung stehen, denn der Rüde verweigert eine solche Paarung.
In der Literatur findet sich häufig die Darstellung einer streng hierarchischen Rangordnung mit einem dominanten Alpha-Paar, das in der Regel die Nachkommen des Rudels zeugt, einer Gruppe nachgeordneter Tiere und einem schwachen Tier am Ende der Rangordnung in der Rolle des „Prügelknaben“ oder Omega-Wolfs. Diese Darstellungen sind das Ergebnis der Forschung an Wölfen in Gefangenschaft und keinesfalls auf natürliche Verhältnisse übertragbar. In Gefangenschaft wurden meist Wölfe unterschiedlicher Herkunft oder Familiengruppen zusammengesperrt und gezüchtet. Hier ist weder eine Abwanderung mit Erreichen der Geschlechtsreife noch die (mit der Abwanderung verbundene) Vermeidung von Verpaarungen verwandter Tiere möglich. In diesen in Gefangenschaft gehaltenen Rudeln sind daher Auseinandersetzungen häufig.
Wolfsrudel leben im Normalfall in festen Revieren, die sowohl gegen andere Rudel als auch gegen einzelne Artgenossen abgegrenzt und falls nötig auch vehement verteidigt werden; die Reviere benachbarter Rudel überschneiden sich daher meist nur minimal. Die Größe der Reviere wird im Wesentlichen durch die Größe der Beutetierarten und die Zahl der Beutetiere bestimmt. Die durchschnittliche Größe der Reviere variiert daher von Region zu Region stark und reicht von einigen Dutzend bis zu 13.000 Quadratkilometern. Aus Mitteleuropa liegen bisher nur Werte aus Polen vor, dort wurden Reviergrößen zwischen 150 und 350 km² festgestellt, im Białowieża-Wald waren die Reviere von vier Rudeln im Mittel 238 km² groß. Zur Abgrenzung der Reviere werden vor allem Harnmarkierungen benutzt. Bei ihren Wanderungen durch das Revier setzen Wölfe etwa alle 350 m mit erhobenem Bein Harnmarken ab. Dafür werden markante Objekte wie einzelne Bäume, Sträucher, Steine oder Pfosten ausgesucht. Im Bereich der Reviergrenzen wird besonders intensiv markiert. Als weiteres Mittel zur Reviermarkierung dient das gemeinschaftliche Heulen der Rudelmitglieder. Dieses wird meist von den benachbarten Rudeln beantwortet.
Diese Reviere werden regelmäßig von den Rudelmitgliedern durchwandert; im Białowieża-Wald lag die durchschnittliche, tägliche Laufstrecke der Wölfe von vier Rudeln bei 22,1 km für Weibchen und 27,6 km für Männchen. Pro Tag wurden dabei etwa 9 % des Reviers genutzt, die an aufeinander folgenden Tagen genutzten Revierteile überschnitten sich jeweils nur minimal. Dies dient mit hoher Wahrscheinlichkeit einerseits der Notwendigkeit, möglichst kontinuierlich im gesamten Revier präsent zu sein, um dieses gegen Artgenossen abzugrenzen, zum anderen aber vermutlich auch zur Erhöhung des Jagderfolges, da die Beutetiere auf die längere Anwesenheit der Wölfe mit erhöhter Vorsicht und Ausweichbewegungen reagieren.
Grundnahrung des Wolfes bilden im größten Teil des Verbreitungsgebietes mittelgroße bis große pflanzenfressende Säugetiere, er nutzt dabei die im jeweiligen Lebensraum dominierenden Arten. Wölfe jagen im Norden ihres Verbreitungsgebietes überwiegend im Rudel vor allem Elche, Rentiere und verschiedene andere Hirscharten. Weiter südlich sind auch Wildschweine und in Gebirgen Wildschafe und Steinböcke eine häufige Beute. Kleinere Säuger wie Hasen, Kaninchen, Wühlmäuse und Lemminge werden ebenfalls häufig erbeutet. In der Nähe des Menschen schlagen sie auch Schafe oder junge Rinder, aber auch Haushunde und Hauskatzen, die selbst Beutegreifer sind. Am Ende einer Nahrungspyramide stehend ist der Wolf ein Spitzenprädator In nahrungsarmen Zeiten frisst der Wolf sowohl Aas als auch Abfälle.
Neuere Untersuchungen eines Zoologenteams um Chris T. Darimont von der University of Victoria haben erbracht, dass sich Wölfe in der kanadischen Küstenprovinz British Columbia im Herbst bevorzugt von Lachs ernähren. Dessen Anteil an der Nahrung beträgt dann bis zu 70 %, obwohl die Nahrung der Wölfe im restlichen Jahr zu 95 % aus Wild besteht. Erklärt wird dieses Verhalten damit, dass der Lachsfang einfach und gefahrlos ist, und Lachse zudem einen höheren Nährwert als Paarhufer haben.
In Mitteleuropa dominieren Wildschweine und Hirschartige im Nahrungsspektrum. So wurden in der Slowakei Wildschweine in 45,5 % aller Wolfsexkremente gefunden, zweitwichtigste Beute war dort der Rothirsch (23,3 %), danach folgten Rotfuchs (10,4 %), Haushund (7,9 %) und Reh (5,5 %). Im polnischen Bialowieza konnten Hirschartige (Rothirsch und Reh) im Sommer in 93,1 %, im Winter in 97,0 % aller Exkremente nachgewiesen werden; dort war das Wildschwein im Sommer in 47,7 % aller Exkremente und im Winter in 29,0 % der Exkremente nachweisbar und damit das zweitwichtigste Beutetier.
Die Hauptnahrung der Lausitzer Wölfe besteht aus wildlebenden Huftieren (95 %). Das Reh bildet den Hauptnahrungsbestandteil (53 %), gefolgt von Rothirsch (21 %) und Wildschwein (18 %). Hasenartige, Feldhase und Wildkaninchen, bilden einen Anteil von vier Prozent. Der Anteil von Haustieren (v. a. Schafe) und mittelgroßen Säugern, wie Nutria, Fuchs und Marderhund liegt unter einem Prozent. Kleinsäuger (v. a. Wühlmäuse) wurden als Gelegenheitsbeute nur selten festgestellt. Auch Vögel, Fische und Früchte, meist Äpfel, konnten nachgewiesen werden. Wildschweine werden vor allem im Frühling, wenn Frischlinge eine leichte Beute darstellen, erlegt. Rothirschkälber werden im Sommer bevorzugt. Das Reh wird das ganze Jahr über gleich stark genutzt. Eine Nahrungsauswahl nach dem Alter der Tiere findet nicht statt. Der Anteil der Kitze in der Wolfsnahrung entspricht etwa dem Anteil der Rehkitze am Gesamtbestand der Rehe. Das in den 1970er Jahren eingebürgerte Muffelwild ist im Wolfsgebiet weitgehend verschwunden.
Die Menge an Fleisch, die Wölfe erbeuten und fressen ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Alter, der Größe und vor allem der Größe der Rudel, in denen die Tiere jagen. Dabei konnte in verschiedenen Studien festgestellt werden, dass größere Rudel zwar in der Summe mehr Beutetiere töten als kleinere, die Menge an Fleisch pro Wolf jedoch bei kleineren Rudeln größer ist. Bei Untersuchungen im Yukon-Territorium in Nordkanada töten kleine Wolfsrudel von zwei bis drei Tieren Wapitis mit Gewichten von 12,7 bzw. 17,2 Kilogramm Wapitibiomasse pro Tag und Wolf, mittelgroße Rudel von vier bis sieben Tieren 7,2 bzw. 7,6 Kilogramm pro Tag und Wolf und große Rudel mit mehr als sieben Tieren 4,6 Kilogramm pro Tag und Wolf. Ein wesentlicher Grund für diese Unterschiede stellt die Konkurrenz mit kleineren Raubtieren und anderen potenziellen Aasfressern wie dem Kolkraben ("Corvus corax") um die Reste der Beute dar, die bei kleineren Rudeln mit Verlusten für die Wölfe von bis zu 75 % der Beutemasse ungleich größer sind als bei größeren Rudeln, bei denen kaum Verluste vorhanden sind. Auf der Basis der Metabolismusrate braucht ein durchschnittlicher Wolf von 35 Kilogramm Körpergewicht etwa 13.421 kJ täglich, was einer Menge von etwa 1,74 Kilogramm Beutemasse (Fleisch und andere nutzbare Gewebe) entspricht, in der Wildnis werden 69 % höhere Metabolismusraten angesetzt und die benötigte Beutemenge liegt entsprechend bei etwa 2,8 Kilogramm pro Tag. Nach alternativen Angaben erbeuten freilebende Wölfe nach verschiedenen Untersuchungen täglich eine Beutemenge, die der Masse von 10 bis 21 Prozent ihres Körpergewichtes entspricht. Bei einem mittleren Gewicht von etwa 40 kg also 4,0–8,4 kg pro Tag.
Wölfe finden Beutetiere meist direkt durch deren Geruch, seltener durch die Verfolgung frischer Spuren. Sie versuchen sich den Beutetieren dann unbemerkt bis auf geringe Distanz zu nähern. Fliehende Tiere werden meist nur wenige Dutzend Meter weit mit hoher Geschwindigkeit verfolgt, gelingt es den Wölfen bis dahin nicht, das Beutetier zu erreichen, wird die Jagd abgebrochen. Längere Hetzjagden über mehrere Kilometer sind seltene Ausnahmen. Häufig versuchen Wölfe, für sie günstige Geländegegebenheiten zu nutzen, indem ein Teil des Rudels die Beute in Richtung anderer Rudelmitglieder jagt, die an einer geeigneten Stelle in Deckung liegen. Im Winter versuchen Wölfe, Huftiere auf zugefrorene Seen oder Flüsse zu treiben, wo diese mit ihren glatten Hufen schnell ausrutschen.
Huftiere bis zur Größe eines weiblichen Rothirsches versuchen durch Flucht zu entkommen. Große und wehrhafte Beutetiere wie Elche, Bisons, Moschusochsen oder auch Wildschweine stellen sich den Wölfen oft und verteidigen sich häufig erfolgreich. Elche flüchten bei Angriffen häufig ins Wasser und bleiben dort stehen, sie werden dann meist nicht weiter attackiert.
Kleinere Huftiere werden meist durch einen einzigen, sehr kraftvollen Biss in die Kehle (Drosselbiss) oder in den Nacken getötet. Große Tiere, wie Elche, werden durch Bisse in Hinterteil, Flanken, Rücken und Nase aufgehalten und zu Fall gebracht und dann ebenfalls durch Bisse in die Kehle getötet. Die Wölfe öffnen nach der Tötung in der Regel direkt die Bauchhöhle des Beutetieres mit Hilfe ihrer Reißzähne und entfernen und fressen zuerst die inneren Organe wie Lunge, Leber, Herz, Darm und Nieren, Danach fressen sie das Muskelfleisch der Beute, vor allem die große Muskulatur der Beine. Während der ersten Fressphase können die Tiere bis zu 10 Kilogramm Fleisch fressen, danach lassen sie in der Regel von der Beute ab und kommen über die nächsten Stunden immer mal wieder heran, um weitere Gewebeteile, Haut und schließlich auch Knochenmark zu fressen. Das Opfer wird im Normalfall möglichst vollständig gefressen, große Huftiere werden über mehrere Tage lang genutzt und bis auf große Knochen, die sie nicht brechen können, das Fell und Teile des Darmtraktes und den Magen verwertet. In Gebieten mit größeren Wolfsrudeln und zahlreichen Aasfressern wie etwa dem Yellowstone National Park bleiben die Kadaver der Beutetiere in der Regel weniger als 48 Stunden liegen, bis sie vollständig genutzt sind.
In Mitteleuropa fällt die Paarungszeit in den Spätwinter und das zeitige Frühjahr von Ende Januar bis Anfang März. Weibchen sind jeweils etwa 7 Tage lang empfängnisbereit. Wie bei vielen Hundeartigen wird die Paarung durch das sogenannte „Hängen“ abgeschlossen, wobei der angeschwollene Penis des Männchens noch bis zu 30 Minuten lang in der Vagina des Weibchens gehalten wird. Die Tragzeit wird je nach Autor mit 62 bis 64 oder 62 bis 75 Tagen angegeben. Vor der Geburt der Jungen wird im Normalfall eine Erdhöhle gegraben oder von anderen Säugern übernommen und vergrößert. Die Höhlen haben ein oder zwei Eingänge. Von diesen führt ein Gang in die große Kammer. Etwa drei Wochen vor der Geburt verlässt das tragende Weibchen die Höhlenumgebung meist nicht mehr.
Die Geburt der Jungen erfolgt in der Höhle. In einem Wurf befinden sich ein bis zwölf, in der Regel vier bis sechs Welpen. Die frisch geborenen, noch blinden und tauben Welpen wiegen 300 bis 500 g und haben ein feines, dunkles Fell. Die Augen öffnen sich nach 11 bis 15 Tagen, die Welpen können nun auch laufen, knurren sowie kauen. Auch die ersten Zähne sind erkennbar. Etwa um den 20. Tag beginnen die Jungen Laute wahrzunehmen, verlassen erstmals die Höhle und beginnen mit den Geschwistern und älteren Familienmitgliedern zu spielen. Ab etwa diesem Alter können die Welpen auch feste Nahrung zu sich nehmen, sie werden jedoch noch bis zum Alter von 6 bis 8 Wochen gesäugt. Die mit Nahrung zurückkehrenden Rudelmitglieder werden von den Welpen am Maul beschnuppert und deren Schnauze mit der eigenen Schnauze umklammert, bis sie Nahrung auswürgen. In der 16. bis 20. Lebenswoche wachsen die festen Zähne, nach etwa einem Jahr ist das Skelettwachstum abgeschlossen.
Man geht bei freilebenden Wölfen von einem erreichbaren Höchstlebensalter von 10 bis 13 Jahren aus, dies ergaben langjährige Untersuchungen in Minnesota. In Gefangenschaft können sie bis zu 16 oder 17 Jahre alt werden. Die Mortalität ist hoch, vor allem innerhalb der ersten zwei Lebensjahre. Natürliche Sterblichkeitsfaktoren sind, neben Krankheiten wie Tollwut, Hundestaupe, Parvovirose, Räude und Borreliose, in hohem Maße Verhungern und Verletzungen. Populationen, die mit Menschen Kontakt haben, sind vor allem durch diese bedroht, hier sind die Sterblichkeitsfaktoren Jagd, Vergiftung und Verkehrsunfälle.
Im Rahmen der Vorstellung der Genomsequenz des Haushundes wurde von Lindblad-Toh et al. 2005 eine phylogenetische Analyse der Hunde (Canidae) auf der Basis molekularbiologischer Daten veröffentlicht. Dabei wurde der Kojote dem Wolf und dem Haushund als Schwesterart gegenübergestellt. Die Schwesterart dieses Taxons wiederum war zu diesem Zeitpunkt der Goldschakal ("C. aureus"). Im Rahmen dieser Darstellung wurde die Monophylie der Wolfs- und Schakalartigen (Gattung "Canis") angezweifelt, da der Streifenschakal ("Canis adustus") und der Schabrackenschakal ("Canis mesomelas") Schwesterarten als basalste Arten allen anderen Vertretern der Gattung sowie zusätzlich dem Rothund ("Cuon alpinus") und dem Afrikanischen Wildhund ("Lycaon pictus") gegenübergestellt wurden. Diese beiden Arten müssten entsprechend in die Gattung "Canis" aufgenommen werden, damit sie als monophyletische Gattung Bestand hat. Der Rotwolf wurde in dieser Arbeit nicht einbezogen.
Bereits 2011 ergaben DNA-Analysen, dass sich die ehemalige ägyptische Unterart des Goldschakals genetisch stark von anderen Goldschakalen unterscheidet. Diese ägyptischen Schakale, deren Ähnlichkeit zu Indischen Wölfen ("Canis lupus pallipes") bereits im 19. Jahrhundert von Zoologen bemerkt wurde, fallen genetisch in die engere Verwandtschaft der Wölfe. Sie sind auch deutlich größer und langbeiniger als typische Goldschakale. Neben den ägyptischen Tieren wurden Vertreter dieser Form auch im Hochland von Äthiopien 2500 km südöstlich nachgewiesen. 2015 wurde der Afrikanische Goldwolf ("Canis anthus") als neue Art beschrieben und vom Goldschakal abgespalten, dabei wurde er in die direkte Verwandtschaft des Wolfes und des Kojoten gestellt.
Nach Dimitrij I. Bibikow ist die Unterartengliederung bis heute umstritten; seit 1985 gibt es Versuche einer genetischen Revision der Unterarten des Wolfes ("Mitochondrial DNA Method"). In den letzten Jahren hat man sich weitgehend auf eine Einteilung in dreizehn lebende und zwei ausgestorbene Unterarten geeinigt. Der Haushund ("Canis lupus familiaris"), sowie der australische Dingo ("Canis lupus dingo") und der diesen zugeschlagene Neuguinea-Dingo sind durch Domestizierung entstandene Unterarten des Wolfs.
Folgende Unterarten werden nach aktuellem Stand anerkannt:
Daneben gelten zwei Unterarten, die in Japan heimisch waren, als ausgestorben: der Hokkaidō-Wolf ("C. l. hattai") von der Insel Hokkaido, eine kleinere Unterart, die 1889 aufgrund von Nachstellungen mit Gift ausgestorben ist sowie der Honshū-Wolf ("C. l. hodophilax") von den japanischen Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu. Dabei handelte es sich um die kleinste bekannte Unterart; sie ist 1905 durch Tollwut und menschliche Nachstellung ausgestorben.
Neben diesen Unterarten wurden in der Vergangenheit zahlreiche weitere Unterarten beschrieben und auch teilweise anerkannt. Dies betrifft in Asien etwa den Tibetischen Wolf (ehemals "C. l. chanco") aus dem Gebiet zwischen Transkaspien und dem Fernen Osten sowie den Arabischen Wolf (ehemals "C. l. arabs") in Saudi-Arabien, Jemen und Oman. In Europa wurden der Iberische Wolf (ehemals "C. l. signatus") in Spanien und Nordportugal und der Italienische Wolf (ehemals "C. l. italicus") auf der Italienischen Halbinsel als eigene Unterarten betrachtet.
Der Wolf ist als Art aufgrund des großen Verbreitungsgebietes nicht gefährdet (IUCN "least concern".) Allerdings galt er seit dem 19. Jahrhundert in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas sowie in Großbritannien als ausgestorben, ebenso in einigen Staaten der USA, teilweise in Mexiko und in Japan, und in den übrigen Regionen als stark dezimiert. Die Bejagung hatte darin nur regionalen und zeitweisen Anteil, es waren die erheblichen Eingriffe in die Struktur der Landschaft und in den Bestand der Beutetiere durch den Menschen, die zur Gefährdung führten.
Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen in Nordamerika größere Bestände nur in Alaska und Kanada und im US-Staat Minnesota vor und einige isolierte Populationen in verschiedenen anderen Regionen der Vereinigten Staaten. Europäische Wolfspopulationen gab es noch in Galizien, Kroatien, der Krain, Serbien, Bosnien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Albanien, in Polen, der Slowakei und Russland. Kleinere Vorkommen fanden sich zudem in den Bergregionen von Italien, Spanien und Portugal sowie Schweden, Norwegen und Finnland. Verbreitet blieb der Wolf in Asien, so in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Afghanistan, in der Mongolei, in China, Indien, Korea, Irak, Iran, Türkei, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Saudi-Arabien, Syrien und Israel. Daten und Zahlen hierzu gelten allerdings als fragmentarisch und unzureichend.
Obwohl Wölfe seit den 1970er Jahren international unter zunehmend hohem Schutz stehen und eine direkte Jagd in den meisten Ländern verboten ist, werden sie weiterhin aktiv verfolgt. In manchen Staaten bestehen nach wie vor offizielle Jagdquoten, ein Problem stellen jedoch Wilderei und illegale Abschüsse dar. Nach Informationen des WWF Deutschland wurden in Deutschland in den letzten Jahren insgesamt 18 Wölfe illegal getötet. Institutionen des internationalen und auch regionalen Naturschutz und Maßnahmen des Wildtiermanagements wirken gegen das Bild des „bösen Wolfs“ und bemühen sich um Veränderungen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung.
Die Bestände des Wolfs sind seit Anfang des 21. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern stabil oder nehmen zu, speziell in Albanien, Finnland, Mazedonien, Portugal und der spanischen Sierra Morena kam es jedoch auch zu rückläufigen Bestandsentwicklungen. Nach Erhebungen in den Jahren zwischen 2009 und 2013 geht man von etwa 12.000 bis 18.000 Wölfen in Europa ohne die Bestände in Russland und der Ukraine aus.
Neuere Forschungen belegen, dass die Bestände der bislang so genannten mitteleuropäischen Flachlandpopulation in Westpolen und Deutschland entgegen bisherigen Annahmen weder eine eigenständige Population bilden noch weitgehend isoliert sind, sondern lediglich den westlichen Rand einer deutlich größeren, nordosteuropäisch-baltischen Population darstellen. Zuwanderungen von Tieren aus Nordostpolen nach Westpolen und Deutschland sind kein Einzelfall, sondern häufig. Der festgestellte Inzuchtkoeffizient beispielsweise des Bestandes in Brandenburg beträgt 0,01 und ist damit vergleichsweise niedrig.
Während 2005 für Deutschland sechs und für Westpolen 13 erwachsene Wölfe angegeben waren, wurden bereits 2012 in Deutschland 14 Rudel und drei reviertreue Paare, in Polen 22 Rudel und zwei Paare gezählt. Die Anzahl aller adulten Wölfe wurde danach auf etwa 150 geschätzt.
Konkrete Zahlen aus Deutschland im Jahr 2013 zeigen einen weiteren Zuwachs. So wurden insgesamt 24 Wolfsrudel oder -paare und vier Einzelwölfe nachgewiesen.
Auch in Polen kamen 2014 weitere Rudel hinzu. Dort etablierte sich ein Bestand von 31 Wolfspaaren. Im Monitoringzeitraum davor waren es 26 Rudel. Im Wolfsjahr 2016/17 gab es allein in Deutschland 69 nachgewiesene Wolfsrudel.
Der Wolf wurde im Alpenraum komplett und in Italien weitgehend ausgerottet. Ein Restbestand von rund 100 Wölfen überlebte in den Abruzzen. Nachdem Italien die Art Mitte der 1970er Jahre unter Schutz gestellt hatte, erholte sich der Bestand und breitete sich im gesamten Apennin wieder aus. Heute leben dort wieder rund 800 bis 1000 Wölfe mit leicht steigender Tendenz.
Der WWF schätzt, dass in Italien jedes Jahr 20 % des Bestandes illegal geschossen werden.
1985 wurde erstmals ein Wolf aus dem Apennin in den italienischen Alpen nachgewiesen, 1987 einer in den französischen Alpen. Die erste Rudelbildung erfolgte hier 1992. Die Ausbreitung schreitet seither weiter voran. In die Schweizer Alpen gelangten die ersten Wölfe 1995. Die Erhebungen im Winter 2010/2011 zeigten, dass im südwestlichen Alpenraum insgesamt 37 Wolfsrudel lebten, davon 16 in Frankreich, 14 in Italien und sieben grenzüberschreitende. Der minimale Bestand in den Rudelterritorien beträgt 118–153 Tiere, insgesamt geht man von 250 bis 300 Wölfen in den Alpen aus. Weitere Rudelbildungen erfolgten seither in der Schweiz (2012) und in den östlichen italienischen Alpen (2013).
Für das Jahr 2010 schätzte der WWF, dass sich in Österreich drei bis fünf Tiere in den östlichen Bundesländern wild aufhalten. Seit 2009 wurden zudem in Tirol mindestens drei unterschiedliche Wölfe nachgewiesen. Die EU-Kommission gibt für Österreich insgesamt zwei bis acht Tiere an.
Die sehr kleine Population in Skandinavien gilt vor allem wegen ihrer geringen genetischen Vielfalt als gefährdet. Der Bestand an freilebenden Wölfen in Skandinavien geht nur auf drei Gründertiere zurück, die aus der finnisch-russischen Population stammen. Zwei von ihnen sind der Beginn der heutigen skandinavischen Population 1983, ein drittes kam 1991 dazu. In jüngster Vergangenheit wanderten aber mehrere Wölfe aus der finnisch-russischen Population zu, so dass sich die genetische Problematik zuletzt entschärfte. Im Winter 2012/2013 wurden in Schweden 30 Rudel und 20 reviertreue Paare gezählt, in Norwegen drei Rudel und vier Paare. Fünf weitere Rudel und zwei Paare hatten grenzüberschreitende Reviere. Der Bestand wurde auf 380 (±30) Wölfe geschätzt.
In Estland, Lettland und Litauen wurden 2010 und 2011 zwischen 800 und 1000 Wölfe angenommen, hinzugenommen werden die Bestände aus dem östlichen Polen von bis zu 359 Tieren. Die finnische Population ist mit 150 bis 165 Tieren angegeben. Es fehlen bei dieser Zählung die Zahlen aus Karelien und aus Murmansk. An anderer Stelle ist die Karelisch-Baltische Population mit etwa 4300 Wölfen gesamt angegeben.
Der karpatische Bestand von Wölfen gilt mit 3000 Tieren als stabil. Der konkrete Nachweis ist jedoch schwierig, da es Probleme bei der Erfassung gibt. Dabei schätzt man 200 bis 400 Wölfe in der Slowakei, wohingegen im Jahr 2010 die offizielle Zahl 1823 beträgt. In Rumänien leben 2300 bis 2700 Wölfe und in Ost-Polen etwa 250 Wölfe. Die Tschechische Republik gibt einen Wolf an und auch in Ungarn geht man von einzelnen Individuen aus.
Auch im Gebiet der Dinariden und des Balkan werden die Zahlen wegen Problemen mit der Erfassung als ungenau betrachtet. Angegeben sind 32 bis 43 Tiere in Slowenien, 50 Rudel bzw. 168 bis 219 Tiere in Kroatien, 650 in Bosnien, etwa 1000 in Bulgarien gegenüber der offiziellen Angabe von 2200 bis 2500 Wölfen, 267 in Mazedonien, um die 800 in Serbien, mindestens 700 in Griechenland und 200 bis 250 in Albanien gegenüber der offiziellen Zahl von 2370 Wölfen.
Die Gesamtzahl der iberischen Population wird mit etwa 2400 Tieren angegeben – davon ca. 2000 in Spanien und 400 in Portugal.
Die größten spanischen Vorkommen befinden sich in der autonomen Region Kastilien und León (Provinzen León, Zamora, Palencia, Burgos, Valladolid, Avila, Soria) sowie in Galicien, Asturien, Kantabrien, La Rioja, in der Provinz Álava (País Vasco), im Norden von der Autonomen Gemeinschaft Madrid und im Norden der Provinz Guadalajara; die Lage in der Provinz Salamanca ist unklar. Einen isolierten und rückläufigen Bestand von Wölfen zeigt die Sierra Morena. Während man 2005 noch von 63 bis 77 Tieren ausging, konnte 2012 nur noch ein Rudel festgestellt werden. Es gab einige kleine Populationen in der Provinz Cáceres (Sierra de Gata und Sierra de San Pedro), die inzwischen aufgrund mangelnden Verständnisses für Raubtiere und aus Fahrlässigkeit ausgestorben sind.
In Portugal findet man Vorkommen fast ausschließlich nördlich des Douro: Serras de Alvao, Arga, Peneda, Larouco, Geres, Soajo, Marao, Montesinho und Mogadouro. Südlich des Flusses leben Wölfe in folgenden Gebirgen: Serra de Leomil, Montemuro, Gralheira, Arada und möglicherweise Serra de Malcata.
Aus den französischen Seealpen kommend, sind Tiere inzwischen in den katalanischen Pyrenäen ins Gebiet des Naturparks Cadí-Moixeró von Norden nach Spanien vorgedrungen, einige hundert Kilometer östlich des bisherigen Haupt-Verbreitungsgebietes, das im Osten bis nach Soria reicht.
Trotzdem ist das neue katalanische Vorkommen italienischer Wölfe relativ klein und unbedeutend. Mit Ausnahme der katalanischen Population gehören alle iberischen Wölfe zur Untergattung Canis lupus signatus.
In Deutschland, insbesondere in seinen Ostprovinzen, hatte sich der Wolf im 17. Jahrhundert während des Dreißigjährigen Kriegs teilweise stark ausgebreitet.
Der Wolf war bis 1770 im Sauerland und in der Eifel bis 1872 heimisch, danach wird er als Zuwanderer aus den Ardennen eingestuft. Die Tiere sollen über den zugefrorenen Rhein auf die östliche Rheinseite gekommen und dann weiter bis nach Wittgenstein gewandert sein. Zuwanderer verzeichnete man in Westfalen noch bis 1861 und in der Eifel bis 1900. Die letzten Tiere sollen alle Rüden gewesen sein, die Fernwanderungen durchführten.
Über das Auftreten des Wolfs in Pommern bis in die 1850er Jahre liegen statistische Angaben vor.
Der auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik vor der Rückkehr der Wölfe vorläufig letzte freilebende Wolf wurde am 27. Februar 1904 in der Lausitz erschossen. Er war 160 cm lang, hatte eine Widerristhöhe von 80 cm und wog 41 kg. Da es in der Gegend lange Zeit keinen Wolf mehr gegeben hatte, vermutete man hinter dem gerissenen Wild erst ein ausgebrochenes Zirkustier, weshalb er den Spitznamen „Tiger von Sabrodt“ (Ort des ersten Auftauchens) erhielt. In Niedersachsen wurde noch 1872 ein Wolf im Becklinger Holz erschossen. Als Würger vom Lichtenmoor wird ein fiktives Raubtier bezeichnet, das 1948 in Niedersachsen zahlreiche Haus- und Wildtiere rund um das Lichtenmoor nordöstlich von Nienburg/Weser gerissen haben soll.
Bereits seit dem 17. Jahrhundert werden in Deutschland "Wolfsteine" im Andenken an besondere Ereignisse mit Wölfen, besondere Jagden oder Abschüsse aufgestellt. In neuerer Zeit werden auch Steine angedenklich der Rückkehr von Wölfen gesetzt. Die folgende Liste führt einige der bekannteren Wolfsteine auf.
Schon nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten immer wieder Wölfe nach Deutschland ein. Bis 1990 wurden in Deutschland mindestens 21 Wölfe geschossen oder mit Fallen gefangen. Auch nach 1990 sind immer wieder Wölfe über die polnische Grenze nach Deutschland eingewandert und hielten sich bevorzugt auf Truppenübungsplätzen auf. Im Jahr 2000 wurde im sächsischen Teil der Lausitz erstmals seit mindestens 100 Jahren wieder eine erfolgreiche Reproduktion des Wolfes in Deutschland nachgewiesen, der Beginn einer nun einsetzenden Populationsdynamik. Seitdem hat der Bestand an Wölfen dort kontinuierlich zugenommen und das Verbreitungsgebiet hat sich beständig vergrößert. Ende Juli 2013 lebten in der Lausitz in Sachsen und Brandenburg vierzehn Rudel oder Paare. 
Außerhalb der Lausitz gibt es weitere territoriale Vorkommen: Drei reproduzierende Rudel in Brandenburg, zwei reproduzierende Rudel in Sachsen-Anhalt, ein reproduzierendes Rudel in Niedersachsen und mehrere stationäre Einzeltiere oder Paare in anderen Regionen Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und Niedersachsens sowie in Schleswig-Holstein. 2007 verzeichnete die Regierung von Schleswig-Holstein die erste Wolfsichtung. Bis 2012 gab es bereits 22 nachgewiesene Sichtungen. Im Wildpark Eekholt wird ein landeseigenes "Wolfsinformationszentrum" betrieben. In Thüringen wurde 2013 ein einzelner Wolf gesichtet. Ob die in Hessen und Bayern festgestellten Einzeltiere noch anwesend und am Leben sind, ist unklar. Vieles deutet aber darauf hin, dass sich in einigen Landkreisen Bayerns Wölfe aus Norditalien ansiedeln. Aus Nordrhein-Westfalen gab es bis 2015 drei Nachweise. Ende 2014 sind DNA-Spuren eines Wolfs in Ostwestfalen festgestellt worden. Seit Anfang 2015 und besonders gehäuft im Frühjahr und Sommer 2016 tauchten auch weit im Westen frei wandernde Tiere auf, so im April 2016 bei Gütersloh und in Haltern am See und im Juni ein mehrfach gesichteter „schwarzer Wolf“ in der Resser Mark in Gelsenkirchen.
In Deutschland wurden 2014 insgesamt 34 Rudel nachgewiesen. Im Wolfsjahr 2016/17 gab es in Deutschland 69 nachgewiesene Wolfsrudel, davon zwei grenzüberschreitende mit Polen bzw. Tschechien. In Brandenburg und Berlin wurden 24 Rudel nachgewiesen, in Sachsen 21, in Sachsen-Anhalt 12, in Niedersachsen 9 und in Mecklenburg-Vorpommern 3. 
Im Juni 2015 wurde ein toter Wolfsrüde in der Nähe von Lahr an der Bundesautobahn 5 gefunden. Ein zweiter toter Wolfsrüde wurde im November 2015 in der Nähe von Merklingen an der Bundesautobahn 8 gefunden. Die beiden waren die ersten Wölfe, die rund 150 Jahre nach der Ausrottung auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württembergs nachgewiesen wurden. Genetische Untersuchungen ergaben, dass es sich bei den beiden Rüden um Brüder handelt. Sie wurden im Schweizer Kanton Graubünden geboren und trugen in der Schweiz die Bezeichnungen M53 und M48. Im Mai 2016 wurde ein lebendiger Wolf auf der Baar gesichtet und die Sichtung wurde durch Wildtiermonitoring nachgewiesen.
Das Wolfsbüro im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz schätzt, dass es 2015 im Land Niedersachsen ungefähr 70 Wölfe gibt. Bei sechs von sieben Rudeln sei in diesem Jahr Nachwuchs nachgewiesen worden. Die ersten Rudel mit Welpen wurden in der Lüneburger Heide im Truppenübungsplatz Munster und dann auch im Truppenübungsplatz Bergen beobachtet, die als militärische Sperrgebiete ohne Spaziergänger einen besonders hohen Wildreichtum aufweisen. Ende September 2015 wurde ein ausgewachsener männlicher Wolf in der Lüneburger Heide überfahren, zwei weitere Tiere wurden im April 2015 Opfer des Autoverkehrs. Seit November 2008 sind in Niedersachsen in 130 Fällen Schafe, Gatterwild oder Rinder von Wölfen gerissen worden. In 47 weiteren Fällen wurden Angriffe von Wölfen auf die genannten Tierarten zwar für möglich gehalten, konnten aber nicht nachgewiesen werden (Stand: 25. Mai 2016). Am 27. April 2016 wurde ein Wolf, bei dem die Vergrämung fehlgeschlagen war, erschossen und ist damit der erste legal erschossene Wolf nach der Rückkehr der Tiere in Deutschland. Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel sowie die Umweltverbände wie der NABU bedauerten zwar die Entscheidung, begründeten sie aber damit, dass der Wolf (MT6) sich immer wieder Menschen genähert hatte. Mitte Juli 2016 ist die Existenz eines neunten Rudels in Niedersachsen nachgewiesen worden. Es lebt mit sechs Jungen im Raum Göhrde des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Damit ist nach Angaben der Landesjägerschaft Niedersachsen die Zahl der Wölfe in Niedersachsen auf 80 gestiegen.
Auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow im östlichen Teil von Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2009 fünf Welpen geboren. Diese waren die ersten Welpen, die nachweislich außerhalb der Lausitz von frei lebenden Wölfen geboren worden. 2011 wurden dem Nabu-Landesverband zwölf Wölfe angezeigt, die durch den Menschen zu Tode kamen. Trotzdem wurden 2013 sechs verschiedene Rudel nachgewiesen. Durch DNA-Spuren wurde erstmals im Jahr 2015 ein Angriff eines Wolfes auf ein Pferdefohlen nachgewiesen. Das Tier gehörte zu einer Konik-Herde, die vom NABU in der Oranienbaumer Heide bei Dessau zur Landschaftspflege eingesetzt wird. Die Pferde wehrten den Wolf ab, das nur leicht verletzte Fohlen hat sich rasch wieder erholt.
Nach der Eiszeit waren Wölfe im Großteil des heutigen Staatsgebietes verbreitet. 1846 erlegte Erzherzog Franz Karl von Österreich den letzten im Wienerwald lebenden Wolf. Das Hauptverbreitungsgebiet der Wölfe war die Steiermark, wo sie noch bis 1882 vorkamen. Seither konnte sich keine Population mehr dauerhaft etablieren, ein sich 1954 erfolgreich fortpflanzendes Paar in Osttirol blieb ein Einzelfall.
Seit 1970 konnte ein Anstieg der Sichtungen im Grenzgebiet Österreich/Tschechien beobachtet werden. So war es bis 1989 nur ein Wolf, der im oberösterreichischen Bezirk Rohrbach gesichtet wurde, zwischen 1990 und 2004 waren es schon zehn Tiere in derselben Region. Aus dieser Zeit sind Meldungen über Abschüsse im Bezirk Rohrbach, bei Eibeswald in der Steiermark und bei Eisenkappl in Kärnten bestätigt.
Besonders seit 2009 nimmt die Zahl der Wolfsnachweise in Österreich zu. Für das Jahr 2010 schätzte der WWF, dass sich in Österreich drei bis fünf Tiere in den östlichen Bundesländern wild aufhalten. Seit 2009 wurden zudem in Tirol mindestens drei unterschiedliche Wölfe nachgewiesen. Die europäische Kommission gibt für Österreich insgesamt zwei bis acht Tiere an. Bemerkenswert ist dabei besonders die Tatsache, dass die nachgewiesenen Wölfe aus drei verschiedenen Populationen stammen: aus den Westalpen, dem Balkan und den Karpaten. Im Jahr 2016 wurden auch Spuren eines einzelnen Wolfes im Waldviertler Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden. August 2016 hat eine Fotofalle hier 4 Wölfe, darunter Jungtiere, also eine Familie abgebildet. Damit wurde nach über hundert Jahren erstmals Nachwuchs gesichtet. Durch Ausrottung erlosch das Vorkommen von Wölfen 1882 im Wechselgebiet, Steiermark.
In Europa ist der Wolf durch folgende Regelwerke geschützt:
Heute ist nachgewiesen, dass der Haushund vom Wolf abstammt. Wie Wölfe domestiziert wurden, ist unbekannt. Die Verwandtschaft zum Wolf zeigt sich recht deutlich bei einigen Hunderassen; Samojede, Siberian Husky, Alaskan Malamute, Kanaanhund oder der Shiba und Akita weisen einen ursprünglichen Typ mit spitzem Fang, spitzen Stehohren und quadratischem Körperbau auf; auch andere Rassen wie der Deutsche Schäferhund zeigen noch eine gewisse äußere Ähnlichkeit zum Wolf. Die Annahme, dass diese Rassen daher enger mit dem Wolf verwandt wären als andere, ist jedoch falsch.
Das Lautverhalten der Wolfs- und Schlittenhunde ähnelt dem der Wölfe, sie bellen kaum und wenn, dann nicht anhaltend, stattdessen jaulen und heulen sie in vielen Variationen.
Viele Völker, die von der Jagd lebten (Nordeuropa, Nordamerika), sahen im Wolf einen ihnen ebenbürtigen oder überlegenen Konkurrenten, dessen Ausdauer und Geschick bewundert und begehrt waren. Der Wolf wurde auch als Beschützer oder als übernatürliches Wesen betrachtet und verehrt. Krieger identifizierten sich mit dem Wolf (Therianthropie). Vornamen wie Wolf, Adolf, Wolfgang oder Wolfhard erinnern an die Wertschätzung des Tiers. Verschiedene Teile des Wolfs galten auch in Deutschland als heilkräftig. So sollten Schuhe aus Wolfsfell Knaben zu tapferen Männern erwachsen lassen. Durch die Verehrung dieses Tieres bei vorchristlichen europäischen Völkern, nachweislich den Kelten der Eisenzeit und den Germanen der Römerzeit, wurde im Zuge der fortgeschrittenen Christianisierung, besonders ab dem Mittelalter und in der frühen Neuzeit die Beziehung des Menschen zum Wolf in Europa zunehmend von Angst und Dämonisierung geprägt. 
Da der Wolf sowohl Nutztiere gerissen als auch Menschen angegriffen hat, wird er von Vielen als bedrohlich angesehen. Da er sich in der Regel von Wild ernährt, war er in historischer Zeit in Jagdgebieten, ein bedeutsamer Nahrungskonkurrent des Menschen. Die starke Ausbreitung menschlicher Siedlungs- und Agrarflächen sowie die offene Viehhaltung, hier vor allem die bis ins 19. Jahrhundert verbreitete Waldweide von Rindern, Schafen, Schweinen und Pferden, führte zu zahlreichen Haustierverlusten durch Wölfe. Auch wenn die angegebenen Verluste in manchen Fällen möglicherweise übertrieben waren oder durch wildernde Hunde verursacht wurden, dürften die Verluste bei dieser Art der Viehhaltung für die Bauern wirtschaftlich häufig bedeutend gewesen sein. Zu der Nahrungskonkurrenz zwischen Mensch und Wolf hinsichtlich der Verluste an Nutztieren gesellte sich im Laufe der Zeit noch die Verurteilung des Wolfes als Konkurrent bei der Bejagung von Wildbeständen für die Flischbeschaffung und anderer Rohmaterialien wie Felle durch die Jagd. Typisch waren Beschreibungen wie die im "Grossen vollständigen Universal-Lexikon" aus dem Jahr 1758. Dort wird behauptet, der Wolf sei , ferner , welches 
Berichte und Geschichten über „Wolfsplagen“ und Angriffe auf Menschen (zum Teil mit Todesfolge) finden sich bis in die Neuzeit in zahlreichen schriftlichen Quellen. So wird schon 1197 von einer „Wolfsplage“ an der Mosel berichtet, die angeblich mehrere menschliche Opfer forderte. Noch 1849, also zu einer Zeit, als Wölfe in Mitteleuropa schon weitgehend ausgerottet waren, wurde aus Kottenheim eine „Wolfsplage“ gemeldet, als ein strenger Winter bis Ostern anhielt.
Diese Einstellung zum Wolf führte in West- und Mitteleuropa zu einer Verfolgung, deren Ziel die völlige Ausrottung war. Hauptsächlich wurde die Jagd auf die Wölfe in West- und Mitteleuropa durch große Treibjagden durchgeführt. Mit so genanntem Wolfzeug (Seile, an welchen Lappen hingen) wurden die bekannten Rückzugsgebiete umspannt. Die Wölfe schlüpften nicht unter diesen Seilen mit Lappen hindurch, sondern blieben im abgesperrten Bereich. Die Treiber trieben die Wölfe auf eine Schützenkette zu, wo diese dann erschossen wurden. Zu den Treibjagden wurde das Jagd- und Forstpersonal, ferner die zu Jagdfrondiensten verpflichtete Bevölkerung aufgeboten. Diese Wolftreibjagden waren bei der Bevölkerung verhasst, da sie im Winter bei Neuschnee durchgeführt wurden. Denn nur bei Neuschnee konnte man den Spuren der Wölfe gut folgen und deren Rückzugsgebiete feststellen. Die Jagden dauerten viele Stunden, ja Tage. Bei der zu Jagdfrondiensten verpflichteten Bevölkerung handelte es sich meist um arme Tagelöhner und Bauern. Diese Treiber verfügten häufig nur über unzureichende Winterbekleidung, was immer wieder zu Erkrankungen führte. In der Oranienburger Region wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts zwischen 10 und 25 Jagden pro Jahr angesetzt. Gemeinden und Städte versuchten immer wieder, sich von der Stellung von Treibern zu befreien. Die Stadt Neu-Ruppin zahlte 1672 mehrere hundert Reichstaler, um die Verpflichtung loszuwerden.
Neben den Treibjagden gab es noch andere Jagdmethoden. Um den Anreiz der Wolfsjagd zu erhöhen, gab es hohe Fangprämien. Nach einer Verordnung in Preußen zahlte man für eine adulte Wölfin 12 Taler, einen adulten Wolf 10 Taler, einen Jungwolf 8 Taler und für einen ausgegrabenen Welpen 4 Taler. Das Tragen von Schusswaffen war der normalen Bevölkerung aber verboten. Es wurden u. a. mit Strychnin vergiftete Köder eingesetzt. Auch Wolfsgärten und Wolfsgruben wurden angelegt. Eine weitere Methode waren aus Eisen geschmiedete Wolfsangeln. Die mit Widerhaken versehenen Enden wurden mit Ködern bestückt und an einem Baum so hoch aufgehängt, dass der Wolf danach springen musste, um zuschnappen zu können. Der Wolf blieb mit dem Maul hängen und verendete in einem langen Todeskampf.
Schon im 18. Jahrhundert wurden westlich der Oder im Deutschen Reich nur noch Einzelwölfe festgestellt. Nur in Ostpreußen konnte sich die Wolfspopulation noch halten. So betrug die Jagdstrecke in Ostpreußen im Winter 1747/48 noch immer 241 Wölfe, während in den drei westlich angrenzenden Provinzen zusammen nur noch 24 Wölfe zur Strecke kamen. Noch 1764 forderte die brandenburgische Provinzialregierung eine Erhöhung des Schussgelds, weil zehn Wölfe festgestellt wurden, welche schnell, ohne Erhöhung des Schussgeldes, erschossen wurden. Der Wolf wurde nach und nach in immer mehr Gebieten ausgerottet.
Der Wolf wurde unter anderem in Großbritannien (letzte Erlegung 1743), Dänemark (1772), Luxemburg (1893) und Deutschland (1904) ausgerottet. In Süd- und Osteuropa gelang es in historischer Zeit nie, die Bestände bis zur annähernden Ausrottung zu dezimieren.
Schutzmaßnahmen sind vor allem für Schafherden wichtig. Zum Schutz werden heute in erster Linie wolfssichere Nachtpferche, Elektrozäune und Herdenschutzhunde eingesetzt, des Weiteren auch Herdenschutzesel. Herdenschutzhunde sind von Hütehunden zu unterscheiden, die dem Schäfer helfen, die Herde zusammenzuhalten.
Gesicherte Berichte über Wolfsangriffe auf Menschen sind selten und dabei spielen oft Tollwuterkrankungen eine Rolle. Zu Wolfsangriffen in neuerer Zeit existieren eine Reihe von Fallstudien: In Europa (ohne Russland/UdSSR) wird für die Jahre von 1952 bis 2001 von neun Fällen berichtet, bei denen Menschen durch frei lebende Wölfe getötet wurden, wobei bei fünf dieser Fälle bei den Tieren Tollwut nachgewiesen wurde.
In Nordamerika untersuchte Mark McNay 80 Fälle zwischen 1970 und 2002, bei denen Wölfe Menschen mit wenig Scheu („little fear“) begegneten. In 39 dieser Fälle zeigten gesunde Wölfe dem Menschen gegenüber aggressives Verhalten, wobei es in 16 Fällen zu einem Biss des Wolfs kam. Keine dieser Bissverletzungen war lebensbedrohlich, aber in sechs Fällen waren die Bissverletzungen ernst („severe“), vier davon betrafen Kinder. In sechs Fällen wurden die Menschen von Hunden begleitet; vermutlich war hier der Hund Auslöser der Attacke. In 12 weiteren Fällen wurde eine Tollwutinfektion nachgewiesen oder vermutet. In den restlichen 29 Fällen kam es zu keinem aggressiven Verhalten, die Wölfe zeigten aber keine Scheu gegenüber Menschen. Im März 2010 kam es in der Tundra Alaskas zu einem tödlichen Wolfsangriff auf eine Joggerin. Die forensische Untersuchung des Todesfalls durch die Behörden ergab, dass es sich um einen Angriff durch gesunde Wölfe handelte, die die Joggerin als Beute ansahen („predatory attack“). Allerdings hatten die Wölfe der Frau nicht nachgestellt, sondern waren ihr am Hang eines Hügels auf und neben einem Weg entgegen gekommen. Wissenschaftler des Alaska Department of Fish and Game halten es für möglich, dass sowohl die Frau als auch die Wölfe in der kaum einsehbaren Wegbiegung von der Begegnung überrascht wurden. Spuren ließen darauf schließen, dass die Joggerin beim Anblick der Wölfe abrupt wendete und zurück lief. Dies könnte das Jagdverhalten der Wölfe ausgelöst haben. In der Türkei gab es zwischen 1995 und 2005 nach Angaben des Gesundheitsministeriums zwei Angriffe von Wölfen auf Menschen. In einem Fall konnte eine Tollwutinfektion des Wolfs nachgewiesen werden, in dem anderen Fall starben zwei der drei gebissenen Personen an Tollwut, aber es konnte nicht nachgewiesen werden, dass es sich bei dem tollwütigen Tier um einen Wolf gehandelt hat.
Historische Aufzeichnungen berichten von häufigeren und schwerwiegenderen Angriffen. So wurde im Raum Viersen und Roermond in den Jahren 1810 und 1811 von tödlichen Angriffen auf 12 Kinder berichtet , sowie auf 28 Kinder in den Jahren 1814/15 und 19 Kinder und Erwachsene im Jahre 1820 in Posen. Nach 1825 wurde in Frankreich nur noch sehr selten über Angriffe gesunder Wölfe berichtet, der Großteil der Angriffe wurde seitdem an Tollwut erkrankten Wölfen zugeschrieben. Eine weitere Sammlung historischer Berichte stammt vom Norwegischen Institut für Naturforschung (NINA 2002), das Eintragungen in Kirchenbüchern und andere schriftliche Zeugnisse, die auch auf mündlichen Berichten basierten, ausgewertet hat. Hierunter finden sich Angriffe auf 10 Kinder in den Jahren 1820/21 in Gästrikland und Dalarna (Schweden), auf 266 Erwachsene und 110 Kinder zwischen 1849 und 1851 in Russland, auf 160 Menschen im Jahre 1875 in Russland, auf 22 Kinder zwischen 1878 und 1882 in der Region Turku/Finnland sowie auf 273 Kinder zwischen 1982 und 2002 in Uttar Pradesh, Bihar und Andhra Pradesh (Indien).
Viele der historischen Berichte sind umstritten oder werden massiv angezweifelt. So ist bis heute ungeklärt, ob es sich bei der Bestie des Gévaudan tatsächlich um einen oder mehrere Wölfe handelte. Nach Linell et al. wurde vermutet, dass Hybriden zwischen Wölfen und großen Hütehunden für die damaligen Angriffe verantwortlich waren. Diese Vermutung lässt sich jedoch weder durch die zahlreichen aus der damaligen Zeit überlieferten Dokumente noch durch Opferstatistiken stützen; insbesondere steht sie im Widerspruch zu Beschreibungen des angreifenden Tieres hinsichtlich Erscheinungsbild, Verhalten, Lautäußerungen und Trittsiegeln, die einem von National Geographic veröffentlichten Beitrag zufolge auf einen aus der Gefangenschaft entkommenen subadulten Löwen schließen lassen. Zu den Wolfsopfern in Russland im 19. Jahrhundert schreibt D. Bibikow (1990): 'Der große Wolfskenner Kaverznev (1933) schrieb: „Ich muss sagen, dass vor der Revolution (in Russland) in jedem Winter in den Zeitungen über Angriffe auf Menschen und Tötungen von Menschen durch Wölfe berichtet wurde. Die Opfer der Räuber waren nicht nur vorwiegend, sondern fast ausschließlich Landpolizisten und Wachtmeister. Man bekommt den Eindruck, als würden Wölfe Polizistenfleisch allem anderen vorziehen. Alle diese Nachrichten hielten in keinem Falle einer Überprüfung stand…“. Und weiter: „Derartige Zeitungsnachrichten und nicht überprüfte Gerüchte bildeten dann oft die Grundlage für die vorrevolutionären Statistiken, die von Polizeiwachtmeistern und Gemeindeschreiben ‚fabriziert‘ wurden. Die Zahlen über durch Wölfe getötete Menschen wurden somit offenbar aus der Luft gegriffen.“
Pelze aus Wolfsfell sind vielseitig nutzbar. Ihre Bedeutung in Europa hat mit dem Rückgang der Wolfspopulationen abgenommen. Wolfsfelle wurden für Bekleidungszwecke und in den Wohn- und Schlafstätten verwendet; sie galten umso wertvoller, je weißer sie waren. Die Wolfshaut wurde auch zu Leder gegerbt und zu Handschuhen, Pauken- und Trommelfellen verarbeitet.
Der Wolf spielt als Motiv in den Mythologien, Sagen und Märchen sowie in der Literatur und Kunst zahlreicher Völker eine zentrale Rolle. Dabei spiegelt sich die ambivalente Einstellung des Menschen gegenüber dem Wolf wider. Einerseits verehrt er ihn als starkes und überlegenes Tier, zum anderen projiziert er auf das aggressive Tier verschiedenartigste Ängste.
In etlichen Kulturen erscheint der Wolf als Totem, etwa bei dem Indianerstamm der Tlingit, bei den Irokesen, bei den Turkmenen und bei den Mongolen.
Die Usbeken und die Hunnen leiteten ihre Herkunft vom Wolf ab, ebenso galt die Wölfin als Urmutter der alten Türken.
Der nordamerikanische Indianerstamm der Schoschonen glaubte, Kojoten und Wölfe hätten die Welt geschaffen und die Toten ihres Stammes würden in deren Reich einkehren. Die Seelen der Toten würden zuvor von Kojoten in einem Fluss gewaschen und könnten erst dann die ewigen Jagdgründe betreten.
In der Bibel wird der Wolf mehrfach als ein herdenreißendes, gefährliches Tier dargestellt, so etwa in ; ; . Wenn „der Wolf beim Lamme“ liegt, so bedeutet dies dementsprechend die Verbindung von Ungleichem und wird daher von Jesus Sirach als Gleichnis für den Umgang zwischen Sündern und Gerechten gebraucht, . Jesaja indes verwendet das utopische Bild als Metapher für den Anbruch des Reiches Gottes . Im deutschen Sprachgebrauch gibt es die der Bibel entlehnte Redewendung vom Wolf im Schafspelz.
Die griechische Göttin Hekate, die mit dunkler Hexerei und Zauberei in Verbindung stand, wurde in der bildenden Kunst häufig in der Begleitung von drei Wölfen dargestellt. Der griechische König Lykaon wurde von Zeus in einen Wolf verwandelt.
Die legendären Gründer der Stadt Rom, Romulus und Remus, sollen von einer Wölfin gesäugt und aufgezogen worden sein. Vergleichbare Überlieferungen gibt es aus dem indischen Raum; auch die slowakischen Recken Waligor und Wyrwidub sowie der Gründer des altpersischen Reiches, Kyros II., sollen von Wölfen aufgezogen worden sein. Auch das moderne Motiv der Wolfskinder hat hier seine Ursprünge.
In der germanischen bzw. nordischen Mythologie werden dem Siegesgott Odin neben zwei Raben auch die Wölfe Geri und Freki beigesellt, die als streitlustige und tapfere Tiere den Kampf verfolgen und sich auf die gefallenen Leichen stürzen. Sonne und Mond werden von den Wolfsbrüdern Skoll bzw. Hati gejagt. Beide haben noch einen weiteren Bruder namens Managarm, der sich vom Fleisch der Toten ernährt. Der Fenriswolf spielt beim Weltuntergang Ragnarök eine entscheidende Rolle. Er verschlingt zu Beginn der Götterdämmerung zunächst den Mond, später Odin. Der Wolf Ysengrin des Mythos hat viele Wesensmerkmale des verschlagenen Fuchses. Germanischen Ursprungs ist auch die Figur des Werwolfs, der ungeachtet seines Lebens in der bürgerlichen Gesellschaft zeitweilig Wolfsgestalt annimmt. Ein Korndämon und Kinderschreck der deutschen Sage, der auch in Frankreich, Polen, Lettland und Estland Entsprechungen hat, ist der Roggenwolf.
Den Chinesen galt der Wolf als Symbol für Grausamkeit, Gefräßigkeit und Gier. Die nordamerikanischen Ureinwohner kennen mit dem Waheela eine Art Geist in der Gestalt eines riesigen Wolfes.
In Fabeln antiker Autoren wie Äsop und Phädrus, deren Stoffe später insbesondere Jean de Lafontaine und Gotthold Ephraim Lessing aufgriffen, werden negative menschliche Charaktereigenschaften wie Habgier, Streitlust, Heimtücke und Verschlagenheit auf den Wolf projiziert. In "Das Lamm und der Wolf" etwa sucht der Wolf mit aller Macht einen Vorwand, um das mit ihm am Fluss trinkende Lamm zu zerreißen. In "Löwe, Wolf und Fuchs" fällt eine vom Wolf angezettelte Intrige auf ihn zurück. In "Der Wolf und der Kranich" betrügt er einen hilfsbereiten Vogel um seinen Lohn. In "Der Wolf und der Hund" steht er als Vertreter des gefährdeten, aber freien Lebens im Gegensatz zum unter dem Joch lebenden Haushund. Bekannt ist auch "Der Junge, der Wolf schrie" vom Hirtenjungen, der so oft um Hilfe wegen angeblicher Wölfe rief, bis ihm niemand half, als eines Tages wirklich ein Wolf seine Herde riss.
Im lateinischen Mittelalter ist der Wolf als Ysengrimus, eingedeutscht Isegrim, Fabelwesen des Tierepos "Reineke Fuchs", für das sich später die Brüder Grimm interessierten. In mehreren ihrer Tiermärchen kommt den Wolf seine Gier teuer zu stehen: "Der Wolf und der Mensch", "Der Wolf und der Fuchs", "Der Fuchs und die Frau Gevatterin". Er wird Opfer des schlauen Fuchses oder menschlicher Überlegenheit, so auch in "Der wunderliche Spielmann" und "Daumesdick". In "Die zwei Brüder" ist er einem Hund gleich Gefährte des Menschen, in "Der alte Sultan" ist der Wolf sogar schlauer. Allgemein kennt man ihn in Märchen als meist negative, bösartige Figur. In "Rotkäppchen" etwa erschleicht er sich das Vertrauen eines kleinen Mädchens, frisst dann dessen Großmutter und am Ende auch Rotkäppchen. In "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" verschafft er sich mit durch Kreide verfälschter Stimme Zutritt zum Haus einer Ziegenfamilie und verschlingt alle deren Kinder bis auf eines. Natürlich werden die Opfer gerettet und der Wolf wird getötet. Aus dem angelsächsischen Bereich schließlich stammt das "Märchen vom Wolf und den drei Schweinchen".
In der modernen Weltliteratur findet sich das Wolfsmotiv insbesondere in Rudyard Kiplings "Das Dschungelbuch" und bei Jack London ("Ruf der Wildnis", "White Fang"). Die Beschreibung einer Wolfsjagd in Russland findet sich in "Krieg und Frieden". Eine wichtige Rolle spielt der Wolf auch in Erzählungen über Vampire, die sich, wie etwa "Dracula," in Wölfe verwandeln können, um ihrer Opfer habhaft zu werden. Auch Hermann Hesse vergleicht in seiner Erzählung "Der Wolf" den Überlebenskampf eines Wolfsrudels im harten Winter mit den Menschen. Sein Roman "Steppenwolf" schließlich benutzt das Wolfmotiv als Metapher für die animalische, die triebgesteuerte Seite des einsamen und menschenscheuen Protagonisten Harry Haller. Käthe Recheis bekannter Fantasy-Roman "Der weiße Wolf" betont mythologische Züge. In Alison Croggons Fantasy-Roman "Das Rätsel" helfen die freien, wilden Tiere dem Schamanen. Noch ein moderner Roman ist "Isegrim" von Antje Babendererde (2013).
"Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon" (Band 5) bietet zum Thema "Wolf" (inklusive Wortzusammensetzungen) etwa 700 Sprichwörter.
Auch in Comics und Zeichentrickfilmen tauchen vielfach Wölfe auf. In der sowjetischen Zeichentrickserie Hase und Wolf spielen ein böser, tollpatschiger Wolf sowie ein guter Hase mit.
In Walt Disneys Zeichentrickfilm "Die drei kleinen Schweinchen" will ein schlaksiger, schwarzfelliger Wolf mit bunter Latzhose und Schlapphut die Häuschen der drei Schweinchen umblasen. Bei jenen aus Stroh und Holz gelingt ihm dies, nicht so indes bei dem aus Stein. Unter Aufgreifung des Verkleidungsmotivs aus Rotkäppchen nähert er sich den Schweinchen im Aufzug einer alten Frau. Der Kurzfilm beinhaltete auch den von Frank Churchill geschriebenen berühmt gewordenen Song "Who’s Afraid of the Big Bad Wolf".
Im Disney-Comic "Lil’ Bad Wolf" versucht ein böser Wolf namens "Zeke" (deutsch: "Ede") erfolglos seinen Jungen nach seinem Bilde zu formen: Stattdessen schließt der Kleine enge Freundschaft mit den kleinen Schweinchen.
Ein weiterer schurkenhafter Vertreter der Gattung tritt im Disney-Film "The big bad wolf" auf. Er hat auch ein Gastspiel im Micky-Maus-Cartoon Mickey’s Polo Team von 1936, in dem Disney-Figuren gegen Zeichentrick-Versionen berühmter Schauspieler dieser Zeit Polo spielten.
Zu nennen sind in diesem Zusammenhang auch die Wolfs-Figuren Lupo, Lupinchen und Eusebia aus Rolf Kaukas Serie Fix und Foxi von 1953.
Auch in der auf Runer Jonssons Büchern beruhenden Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer" von 1974 kommen häufig Wölfe vor, ausgehungerte Tiere von grotesk-zottiger Magerkeit, die den ängstlichen Wikingerjungen "Wickie" jagen.
In Hayao Miyazakis Anime "Prinzessin Mononoke" von 1997 lebt die Protagonistin mit Wölfen zusammen, die je nach Perspektive der Figuren eine positive oder eine negative Rolle spielen.
Des Weiteren stellen Wölfe einen Großteil der Protagonisten in der Anime-Serie Wolf’s Rain des Animationsstudios Bones von 2003. Dort sollen die Wölfe die Wegbereiter in das Paradies sein, gelten aber als ausgestorben. Dabei können sie eine menschliche Form vorgaukeln und unerkannt unter ihnen leben.
Das Motiv des Wolfskinds erscheint in Rudyard Kiplings Erzählung "Das Dschungelbuch", die 1942 zuerst als Spielfilm „Das Dschungelbuch“ verfilmt und dann 1964 von Walt Disney für seinen Zeichentrickfilm „Das Dschungelbuch“ aufgegriffen wurde. Es folgten weitere Verfilmungen und Animationsfilme auf dieser Basis.
Zum Umgang mit Wölfen